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Die Zukunft des Content Marketing: 5 Prognosen für E-Mail-Marketing und E-Commerce

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09.09.2023 | 3 Min. Lesezeit

Liebe Leserin, lieber Leser,


heute ist Traumwetter in ganz Deutschland. Also: Diesen Newsletter kurz überfliegen, bookmarken – und dann ab in die Sonne.
Inhaltlich geht es um fünf Prognosen für die Zukunft des Content Marketing. Man könnte alles auf einen Satz reduzieren: KI wird immer wichtiger. Doch so einfach ist es nicht.


Gerade für Unternehmen im E-Commerce, die Content strategisch einsetzen und ihr E-Mail-Marketing beispielsweise mit Tools wie Klaviyo professionalisieren, haben diese Entwicklungen weitreichende Folgen.

Bevor wir starten, ein kurzer Hinweis passend zum Thema und zum Wetter:
Wie schreibst Du Texte, die das gleiche „Muss-ich-haben“-Gefühl auslösen wie die Pommes-Bude im Freibad?
Dieser Gedanke stammt von Laura Gintar, die beim 2. E-Mail-Marketing-Mittwoch am 27. September einen intensiven 1-Stunden-Workshop dazu anbietet.

Es handelt sich um eine LIVE-Veranstaltung in Berlin. Anmeldung unter:
https://www.meisterlampe-und-freunde.de/aktuelle-veranstaltungen
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Workshop ist kostenfrei.


Die fünf Prognosen für die Zukunft des Content Marketing


1. KI-generierte Inhalte werden die Messlatte höher legen

Generative KI ist allgegenwärtig. Mittel- und langfristig wird sie die Content-Erstellung grundlegend verändern. Unternehmen investieren Milliarden in diese Technologien, und ohne KI wird Content-Produktion künftig kaum noch denkbar sein.

Für Content-Creator bedeutet das:

  • Inhalte müssen besser sein als das, was KI automatisch erzeugen kann.

  • Standardtexte verlieren an Wert.

  • Entscheidend werden einzigartige Beispiele, originelle Recherchen, neue Ideen sowie eine glaubwürdige und authentische Stimme.

Im E-Commerce-Content-Marketing heißt das konkret: Wer austauschbare Produkttexte oder generische Ratgeber veröffentlicht, wird es schwer haben, Sichtbarkeit zu erzielen.


2. Generative KI wird einen Teil des SEO-Traffics ersetzen

Immer mehr Menschen lassen sich Antworten direkt von Systemen wie ChatGPT oder vergleichbaren KI-Diensten liefern, ohne Websites zu besuchen. Das führt zu sinkendem Suchtraffic und schwächt einen klassischen Anreiz des Content Marketing.

Davon betroffen sind vor allem Marken, die Content nur nebenbei betreiben.
Für Unternehmen, die konsequent in hochwertige, einzigartige Inhalte investieren und sich als vertrauenswürdige Quelle positionieren, bleibt organische Suche jedoch weiterhin relevant.

Die Suchintention verschiebt sich:

  • weg von einfachen Antworten,

  • hin zu fundierten Analysen, Meinungen und konkreten Handlungsempfehlungen.


3. E-Mail-Marketing wird stark bleiben – und noch stärker werden

Wenn generative KI Marktanteile von Suchmaschinen übernimmt, müssen Marken ihre Zielgruppen auf anderen Wegen erreichen. Genau hier gewinnt E-Mail-Marketing weiter an Bedeutung.

Der strategische Kern lautet:

  • Baue Deine Zielgruppe auf Kanälen auf, die Dir selbst gehören.

  • Hoste Inhalte auf Deiner Website oder Deinem Blog.

  • Konzentriere Dich auf E-Mail-Abonnenten und Mitglieder.

Plattformen wie Social Media oder Podcasts bleiben wichtig, sind jedoch „gemietetes Land“. Die Regeln können sich jederzeit ändern. Die Entwicklungen bei Twitter (X) oder TikTok zeigen, wie schnell Reichweite und Stabilität verloren gehen können.

Für E-Commerce-Unternehmen, die mit Systemen wie Klaviyo arbeiten, wird E-Mail-Marketing damit zum zentralen Steuerungsinstrument für:

  • Kundenbindung,

  • Content-Verteilung,

  • nachhaltige Reichweite.


4. Metaverse und NFTs verlieren an Bedeutung

Der frühere Hype um Metaverse und NFTs ist deutlich abgeflacht. Seit dem Aufstieg generativer KI ist das Interesse stark zurückgegangen. Diese Themen befinden sich inzwischen klar im „Tal der Ernüchterung“ des Gartner-Hype-Zyklus.

Die Unsicherheit bleibt hoch:

  • große Insolvenzen,

  • Betrugsfälle,

  • fehlende klare Anwendungsfälle.

Der Fokus im Content Marketing verschiebt sich damit weg von spekulativen Zukunftsversprechen hin zu pragmatischen, messbaren Mehrwerten.


5. Medien bleiben demokratisiert

Bloggen hat Print- und Online-Medien herausgefordert.
Self-Publishing hat Verlage herausgefordert.
Podcasting hat Radio herausgefordert.
YouTube hat Fernsehen herausgefordert.

Diese Entwicklung setzt sich fort. Jeder kann publizieren – ohne klassische Gatekeeper.

Das bedeutet:

  • Content Marketing bleibt wichtig,

  • aber unter neuen Voraussetzungen.

  • Qualität, Positionierung und Glaubwürdigkeit entscheiden über Sichtbarkeit.

Auch im E-Mail-Marketing und E-Commerce wird Content zunehmend zur Marke selbst: nicht als Beiwerk, sondern als strategischer Kern.


Fazit: Content Marketing wird anspruchsvoller – nicht unwichtiger

Die Zukunft des Content Marketing ist geprägt von:

  • generativer KI,

  • sinkendem Standard-SEO-Traffic,

  • wachsender Bedeutung von E-Mail-Marketing,

  • stabilen eigenen Kanälen,

  • und einer weiterhin offenen Medienlandschaft.

Wer langfristig erfolgreich sein will, muss:

  • Inhalte differenzieren,

  • echte Relevanz schaffen,

  • und seine Zielgruppen unabhängig von Plattformen aufbauen.

Gerade für Unternehmen im E-Commerce, die auf professionelles E-Mail-Marketing mit Klaviyo setzen, eröffnen sich hier neue strategische Chancen.



Herzliche Grüße


Uwe und das Team von Meister Lampe



PS: Dieser Artikel ist nicht von ChatGPT geschrieben, aber in Teilen inspiriert durch das Buch Epic Content Marketing (Joe Pulizzi, Brian Piper).

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