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Drei Tipps, wie man das RFM-Modell im E-Mail-Marketing im E-Commerce einsetzt

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01.07.2023 | 2 Min. Lesezeit

Liebe Leserin, lieber Leser,


Das RFM-Modell steht für Recency, Frequency und Monetary und ist ein bewährtes Scoring-Verfahren zur Segmentierung von Kunden nach ihrem Kaufverhalten.
Gerade im E-Mail-Marketing ist diese Form der datenbasierten Segmentierung entscheidend, um Personalisierung wirksam umzusetzen und Streuverluste zu reduzieren.

Insbesondere im E-Commerce ermöglicht das RFM-Modell eine klare Einteilung in Zielgruppen wie wertvolle Bestandskunden, loyale Käufer oder inaktive Kontakte. In Verbindung mit Marketing-Automation-Tools wie Klaviyo lassen sich diese Segmente effizient ansprechen und automatisiert bespielen.

Im Folgenden zeigen wir drei konkrete Tipps, wie du das RFM-Modell für erfolgreiches E-Mail-Marketing einsetzt.


Was ist das RFM-Modell?

Das RFM-Modell bewertet Kunden anhand von drei Kennzahlen:

  • Recency: Wie lange liegt der letzte Kauf zurück?

  • Frequency: Wie häufig wurde gekauft?

  • Monetary: Wie hoch ist der Gesamtumsatz eines Kunden?

Auf Basis dieser Kriterien lassen sich Kunden systematisch in Segmente einteilen, zum Beispiel:

  • High-Value-Kunden

  • loyale Kunden

  • Gelegenheitkäufer

  • abgewanderte (churned) Kunden

Diese Segmentierung bildet die Grundlage für gezielte, personalisierte E-Mail-Kampagnen.


Tipp 1: Kunden systematisch nach RFM-Kriterien segmentieren

Analysiere deine Kundendaten und teile sie anhand der drei RFM-Kennzahlen in sinnvolle Segmente auf.

Beispiele für typische RFM-Segmente:

  • High-Value-Kunden (hoher Umsatz, häufige Käufe, kürzlich aktiv)

  • loyale Kunden (regelmäßige Käufe)

  • inaktive Kunden (lange kein Kauf)

  • Churn-Risiko-Kunden

Durch diese Einteilung kannst du deine E-Mail-Marketing-Kampagnen gezielt auf die Bedürfnisse und das Verhalten jedes Segments zuschneiden. Statt eine Standard-Mail an alle zu versenden, sprichst du unterschiedliche Zielgruppen mit relevanten Inhalten an.

Im E-Commerce führt diese Segmentierung zu:

  • höherer Relevanz

  • besseren Öffnungs- und Klickraten

  • gesteigerter Conversion-Rate


Tipp 2: Personalisierte E-Mail-Kampagnen auf Basis der Segmente erstellen

Nutze die RFM-Segmente, um maßgeschneiderte Kampagnen zu entwickeln.

Beispiele für segmentierte Kampagnen:

High-Value-Kunden:

  • exklusive Angebote

  • VIP-Belohnungen

  • besondere Produktneuheiten

Inaktive Kunden:

  • Reaktivierungsangebote

  • gezielte Rabatte

  • Reminder-Kampagnen

Dabei sollten nicht nur die Inhalte, sondern auch:

  • Angebot

  • Tonalität

  • Call-to-Action

an das jeweilige Segment angepasst werden.

Mit Marketing-Automation-Systemen wie Klaviyo lassen sich diese personalisierten Kampagnen automatisiert ausspielen – zum Beispiel als Trigger-Mailings oder als segmentbasierte Newsletter. So wird Personalisierung skalierbar und effizient im täglichen E-Mail-Marketing für E-Commerce umgesetzt.


Tipp 3: Kampagnen kontinuierlich überwachen und optimieren

Das RFM-Modell ist kein statisches Werkzeug. Es entfaltet seinen vollen Nutzen erst durch laufende Analyse und Optimierung.

Überwache regelmäßig die wichtigsten Kennzahlen pro Segment:

  • Öffnungsraten

  • Klickraten

  • Conversions

  • Umsatz

Identifiziere Muster und Trends, um deine E-Mail-Strategie gezielt weiterzuentwickeln.

Bewährte Maßnahmen zur Optimierung:

  • A/B-Tests mit unterschiedlichen Betreffzeilen

  • Variation von Angeboten und Call-to-Actions

  • Anpassung der Inhalte je Segment

  • Tests verschiedener Versandzeitpunkte

So findest du heraus, welche Ansprache für welches RFM-Segment am besten funktioniert.


RFM-Modell als Erfolgsfaktor im E-Commerce

Das RFM-Modell eignet sich besonders für Unternehmen aus dem E-Commerce, da Kaufdaten strukturiert vorliegen und sich leicht in Segmente überführen lassen.
In Coachings wird das Modell häufig genutzt, um profitable Kundengruppen zu identifizieren und systematisch zu bearbeiten.

Die Vorteile:

  • bessere Kundenbindung

  • höhere Relevanz der Kampagnen

  • effizientere Nutzung des Budgets

  • messbar bessere Ergebnisse im E-Mail-Marketing


Fazit: RFM-Modell gezielt im E-Mail-Marketing einsetzen

Das RFM-Modell ist ein wirkungsvolles Instrument, um E-Mail-Marketing datenbasiert zu personalisieren und zu optimieren.

Die drei zentralen Schritte:

  1. Kunden nach Recency, Frequency und Monetary segmentieren

  2. personalisierte Kampagnen pro Segment erstellen

  3. Ergebnisse messen und kontinuierlich optimieren

In Verbindung mit Marketing-Automation-Plattformen wie Klaviyo wird das RFM-Modell zu einem strategischen Hebel für nachhaltigen Erfolg im E-Commerce E-Mail-Marketing.


Nächster Schritt: RFM-Strategie professionell umsetzen

Wer das RFM-Modell konsequent nutzen möchte, sollte seine Kundensegmente klar definieren und diese systematisch in die E-Mail-Marketing-Strategie integrieren.

Eine strukturierte Analyse hilft dabei, profitable Zielgruppen zu erkennen und Kampagnen präzise auf ihre Bedürfnisse auszurichten.

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